Lesungen.
 

Die Lesungen finden - sofern nicht anders angegeben - im wettergeschützten Pavillon statt.

Reservierung empfohlen: 01-315 52 02 ab 16 Uhr

Stefan Kutzenberger

17. Juli

20:00 Uhr

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Der gebürtige Linzer Schriftsteller, Kurator und Literaturwissenschaftler liest aus seinem im Frühjahr erschienen dritten Roman “Kilometer Null”.
Wie schon in seinen früheren Romanen spielt Kutzenberger lustvoll mit Erzählhaltungen und intertextuellen Anspielungen. "Kilometer Null" ist nach "Friedinger" und "Jokerman" der dritte Teil einer Trilogie, in der der Autor sein Alter Ego in Kalamitäten verwickelt, die diesmal tatsächlich tödlich enden. Erzähler ist eine Figur aus einem der früheren Romane (aus "Friedinger", dem ersten Teil der Trilogie), die allen Grund hat, ihm nicht allzu wohlgesonnen zu sein. Der Roman ist nicht zuletzt eine Hommage an das Fabulieren und die Fantasie, die Literatur und das Lesen. (Sabine Dengscherz, Literaturhaus Wien)

Michael Schottenberg

24. Juli

20:00 Uhr

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Michael Schottenberg liest aus seinem jüngsten Reisetagebuch: »Wien für Entdecker« ist die Liebeserklärung eines Weltenbummlers an seine Heimatstadt: ein Kaleidoskop von menschlichen Begegnungen, persönlichen Momentaufnahmen und überraschenden Entdeckungen.

Foto (c) Ulrik Hölzl

Evelyn Schlag

7. August

20:00 Uhr

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Evelyn Schlag liest aus ihrem neuen Roman “In den Kriegen”, der wenige Wochen  vor der russischen Invasion der Ukraine erschienen ist.
„(...) Die Erzählung lebt von brillanten Dialogen und einer Sprache, die Menschen am Beginn des Erwachsenenlebens auf authentische Weise charakterisiert.  Im Jahr 2022 sollte niemand an diesem wunderbar poetischen, weltklugen und originellen Text vorbeikommen. Nicht nur, um etwas über den Krieg zu erfahren.“ (Jelena Dabic, Literaturhaus Wien)
„(...) ein grandioser Höhepunkt im Werk der großen Erzählerin Evelyn Schlag.“ (Cornelius Hell, Die Presse)
Evelyn Schlag studierte Germanistik und Anglistik und ist seit 2002 freie Schriftstellerin. Sie erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den Anton-Wildgans-Preis und den Österreichischen Kunstpreis. Zuletzt erschienen die Romane "Die große Freiheit des Ferenc Puskás" (2011) und "Yemen Café" (2016).

Foto (c) Alfred Lichtenschopf

Dominik Barta

14. August

20:00 Uhr

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Mit derselben Empathie wie in seinem Debütroman „Vom Land“ erzählt Dominik Barta vom Leben in der Stadt, von Identität und Einsamkeit und von Toleranz und Solidarität.
Kurt, Anfang dreißig und homosexuell, hat endlich eine Anstellung als Lehrer und eine kleine Wohnung gefunden. Anfangs stören ihn die Geräusche aus der Nachbarwohnung sehr, doch als er Herrn Drechsler, der seit Jahrzehnten hier wohnt, kennenlernt, kann er sogar mit dessen Klospülung leben. Auch mit Regina, der Neuen aus dem vierten Stock, freundet Kurt sich rasch an. Und als nach einer gescheiterten Beziehung sein bester Freund bei ihm einzieht und einer seiner Schüler vor der großen Weltpolitik plötzlich bei ihm Zuflucht sucht, wird Kurt endgültig bewusst, was Familie auch bedeuten kann …
Dominik Barta, geboren 1982 in Oberösterreich, studierte in Wien, Bonn und Florenz. Er gewann 2009 den ZEIT-Essaywettbewerb und 2017 einen Ö1 Literaturwettbewerb und schreibt auch fürs Theater.

Julya Rabinowich

28. August

20:00 Uhr

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Julya Rabinowich liest aus "Dazwischen: Wir", einem bewegenden Jugendroman über traurig aktuelle Dinge wie Flucht, Vertreibung und Ausnahmezustand.
"Ein bewegender Roman ..., in dem man der Ich-Erzählerin und ihren genauen Beobachtungen sehr nahe ist. … Rabinowich stellt das Befinden ihrer Figuren in aussagekräftigen Bildern und Handlungen dar. … So ist ihr eindringlicher Roman auch ein Aufruf, gemeinsam gegen Rassismus und Ausgrenzung zu kämpfen.“ (Andrea Lüthi, NZZ am Sonntag)
„Julya Rabinowich befasst sich kunstvoll mit … Ausgrenzung und Vorurteil … . Das Buch ist fesselnd, das Buch ist spannend, das Buch ist witzig und ist traurig.“ (Heinz Sichrovsky, ORF3 „erLesen“)
Julya Rabinowich, geboren 1970 in St. Petersburg, lebt seit 1977 in Wien, wo sie auch studierte. Sie ist als Schriftstellerin, Kolumnistin und