Lesungen

Auf der summerstage finden regelmäßig Lesungen bekannter Autoren statt.
  • Elfriede Ott Sommer 2013


  • Weinverkostung Gemischter Satz

Die Termine 2018

 

19. Juli
Dieter Chmelar und Guido Tartarotti

Lachen Sie nicht – es ist alles wahr!

Guido Tartarotti, KURIER-Kolumnist & Kabarettist, und Dieter Chmelar, KURIER-Autor & Entertainer, öffnen gemeinsam ihre Schatzkästlein und präsentieren  funkelnde Fundstücke aus Film, Funk und Fernsehen sowie Momentaufnahmen aus dem menschlichen Mikrokosmos.

22. Juli
Michael Schottenberg

Vom Volkstheater nach Vietnam. Mit seinem sehr persönlichen Reisebericht präsentiert sich der Theatermacher Michael Schottenberg in seiner neuen Rolle als Globetrotter. Mit nichts als einem 40-Liter-Rucksack begibt sich der Geschichtensammler, Eigenbrötler und Philosoph in das Land von »Onkel Ho«.

Unterwegs begegnet er »Brautpaaren, die an den Himmel stoßen«, wird von einem Gecko in Beschlag genommen und lässt sich vom Trubel des Nachtmarkts in Hanoi mitreißen. Viele ungewöhnliche Begegnungen hat er, und er schildert sie alle mit dem ihm eigenen Humor. Ob bei einer kräftigen Pho-Suppe, im »Moped-Motel« oder im Wasserpuppentheater: »Schotti« gewinnt Einblicke und Eindrücke vom Alltag der Menschen in Vietnam. Vieles erinnert ihn auch an früher, dann denkt er zurück – an wesentliche Momente seiner Theaterlaufbahn.

 

26. Juli
Eva Rossmann

1962 in Graz geboren; lebt im Weinviertel. Verfassungsjuristin, Journalistin, Autorin, Köchin, ORF-Moderatorin. Sachbücher, Drehbücher, Kochbuch „Mira kocht“, Weinviertel-Verführer „Auf ins Weinviertel“.

In ihren Kriminalromanen rund um die Wiener Journalistin Mira Valensky und ihre bosnischstämmige Putzfrau und Freundin Vesna Krajner geht es um aktuelle gesellschaftspolitische Themen. Seit ihrem Krimi Ausgekocht auch Köchin in Buchingers Gasthaus „Zur Alten Schule“. 2017 erschien ihr Roman „PATRIOTEN“ (Folio) über Europa am Scheideweg zwischen Nationalismen und weltoffener Gemeinschaft.

Österreichischer Buchliebling 2009. Großer Josef Krainer Preis für Literatur 2013. Leo-Perutz-Preis für Kriminalliteratur der Stadt Wien 2014.

 

29. Juli
Livia Klingl

Die Publizistin Livia Klingl berichtet regelmäßig über – ihr Wort – "Amateurkabarettkoalition", und da war klar, dass ihr Debütroman nicht von Liebe unter Palmen handeln wird. "Der Lügenpresser" ist der Monolog eines Außenpolitik-Redakteurs der größten Boulevardzeitung, er heißt Dr. Schmied, ist Historiker, und die Zeitung heißt "Die Zeitung", Verwechslungen sind folglich unmöglich.

Schmied ist nicht durch und durch Kotzbrocken. Gutmenschen sind auch nicht immer gut. Aber als Journalist manipuliert er schrecklich (und merkt oft gar nicht, dass er selbst gelenkt wird). Ist ihm aber alles egal, er hat eh nur noch drei Jahre bis zu seiner Pension.

Klingl hat viel Insiderwissen, Jahrzehnte arbeitete sie für Zeitungen, als Außenpolitikchefin, als Kriegsberichterstatterin ... und ist wunderbar zornig, kämpferisch. Sie spielt selbst mit: als die für die Konkurrenz arbeitende "Besserwisserin". Humor hat sie auch. Nur als Klingel mit "e" darf man sie nie bezeichnen. Da wird sie noch zorniger. Ihr Roman war fällig, ist wichtig, erschreckend (und ein Vergnügen ist es auch). KURIER

 

Gemischter Satz - Lesungen im August

Beim “Gemischten Satz” treffen sich im summerstage Weinpavillon Literatur & Wein.

Von 18 - 20 Uhr kann man die passenden Rebensäfte der WienWein Winzer Christ, Cobenzl, Edelmoser, Mayer am Pfarrplatz, Rotes Haus und Wieninger verkosten.
Die Lesungen beginnen um 20 Uhr.
 

5. August
Julya Rabinowich

Julya Rabinowich liest aus  “Dazwischen: Ich”, ihr Jugendbuchdebüt über ein Flüchtlingsmädchen zwischen Tradition und Aufbruch, zwischen Familie und neuen Freundschaften. Eine bewegende Geschichte über Freundschaft, Migration und das Erwachsenwerden in Zeiten von Krieg und Verfolgung – authentisch erzählt.

 

12. August
Theresa Prammer

Die Schauspielerin und Autorin liest aus “Die unbekannte Schwester”, den dritten Fall von Lotta Fiore, Opernsängerin und Kaufhausdetiktivin.
»Wenn Haas' Brenner ein weibliches Pendant suchte: Theresa Prammer kann ihre Carlotta Fiore sofort zum Vorsingen schicken.« Süddeutsche Zeitung
»Spannend, atemlos, mitunter höchst ironisch. Mit Carlotta Fiore hat Prammer eine der ungewöhnlicheren Ermittlerinnen der Krimiszene erschaffen.« Brigitte

 

19. August
Cordula Simon

Die Autorin liest aus “Der Neubauer”, ein brillant erzählter, zeitgenöss-ischer Hochstaplerroman: Lustvoll böse und unglaublich komisch.
»Cordula Simon versteht ihr Handwerk. Ihr gelingen prächtige Bilder. (…) Das gute Leben der schlechten Menschen eignet sich zum Vergleich, samt narrativen Mehrwert, dem auch ein Musil zustimmen würde: Jeder erzählt sich sein Leben zurecht.« Falter
»Eine furios angelegte Betrachtung aus einem Land namens Boboville, plakativ wie abgründig (…) Schräg, schrill, bösartig (…)«  Buchkultur

 

26. August
Mareike Fallwickl

Mareike Fallwickl, 1983 in Hallein bei Salzburg geboren, arbeitet als freie Texterin und Lektorin, schreibt für eine Salzburger Zeitung eine wöchentliche Kolumne und betreibt seit 2009 einen Literaturblog.

Für ihr literarisches Debüt »Dunkelgrün fast schwarz« erhielt sie ein Arbeitsstipendium des Bundeskanzleramts Österreich. Mareike Fallwickl lebt im Salzburger Land.

 

2. September
Niki Glattauer

Der engagierte Lehrer, erfolgreiche Buchautor, Kurierkolumnist, 2fache Vater und neuerdings Direktor einer Schule in Wien liest aus “Ende der Kreidezeit”. Dieses Mal ganz neu: Er wagt sich aus dem Schulgelände hinein in den Alltag einer Mathematikprofessorin.

Schule war gestern, diesmal geht es um den Rest des Lebens. Bestsellerautor Niki Glattauer, nebenberuflich berühmtester Schuldirektor Österreichs, legt in seiner neuen Satire den Kreidefinger auf die Wunden unserer digitalen Irrwitz- Gesellschaft: Navis mit bitterbösem Eigenleben, Do-it-Yourself-Kassen im Supermark ohne t, Callcenter in Kalkutta, ländliche Orte ohne Kerne, und – wohin man starrt – Handys, Handys, Handys. Glattauers Heldin ist die aus seinen „Lukas ...“-Büchern („Österreichischer Buchliebling“, Belletristik, 2014) bekannte Mathe-Lehrerin Reingard Söllner. Pointenreich, vergnüglich und surreal überzeichnet führt Glattauer die alleinerziehende Mutter durch den Wahnsinn „Alltag“, er lässt sie wütend werden, lachen, verzweifeln, staunen – und beim Bärlauchpflücken zwischen galoppierenden, selbstfahrenden Gigalinern sogar ihr kleines Glück finden. Glattauer eben.

 

 

In Kooperation mit der Buchhandlung Leporello und Rotraut Schöberl

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